Deutschland

Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Asbest am Arbeitsplatz

Asbest ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene natürlich vorkommende, faserförmige Silikat-Minerale. Er war vielmal in verschiedenen Bausektoren, dank seiner chemischen und physischen Eigenschaft, benutzt.

Momentan die Asbest-Verwendung ist aufgrund seinem schädigender Wirkung auf die Gesundheit verboten. Einatmen von Asbestfasern kann zu verschiedenen Tumorarten beitragen. Im Jahr 1997 war ein Verbot der Asbest-Verwendung in Belgien und Frankreich ins Leben gerufen. Ab 1.Januar 2005 ist die Verwendung und Handel von Produkten mit Asbest vollständig in 25 Ländern der Europäischen Union verboten.

In vielen Gebäuden, die vor dem Verbot der Asbest-Verwendung aufgebaut wurden, ist der Asbest noch anwesend, z.B. in Kaminöffnungen, Dachschiefer Fliesen, Rinnen. Besonders ausgesetzt die Wirkung sind diese Arbeitnehmer, die die Asbestsanierungsarbeiten durchführen.

Am 27.März 2003 haben das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union eine Richtlinie 2003/18/EG beschliessen, die den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Asbest am Arbeitsplatz betrifft. Die Richtlinie hat die Änderungen an der Richtlinie 83/477/EWG vom 19. September eingeführt. Laut der  Richtlinie wurden die Mitgliedstaaten  verpflichtet, die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, zu erlassen, um dieser Richtlinie spätestens am 15. April 2006  nachzukommen.

 Laut der Richtlinie vor Beginn von Asbestsanierungsvarbeiten an Gebäuden sind die Arbeitgeber verpflichtet, um das tatsächliche oder vermutete Vorhandensein von Asbest in den betreffenden Gebäuden oder in den technischen Anlagen festzustellen und diese Informationen an andere weiterzugeben. Das Dokument soll eine Auskunft über die Arbeiten enthalten, die an einzelnen Gebäuden realisiert werden. Jedes mal, wenn es einen deutlichen Anstieg der Gefährdung durch Asbest erscheint, ist es erforderlich neue Informationen darüber weiterzugeben.

Die Richtlinie etnhält auch die Anweisungen für die Lagerung und Transport von Asbsestabfällen. Sie schenkt viel Aufmerksamkeit des Schutzes der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch Asbest am Arbeitsplatz, wofür die Arbeitgeber verantwortlich sind. Die Arbeitnehmer sollten die Schutzhandschuhe, Luftfilter Masken, Schutzanzüge und andere persönliche Schutzausrüstung tragen. Der Arbeitsbereich sollte eingezäunt und mit Warnschildern gekennzeichnet werden. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, entsprechende Schulungen für Mitarbeiter zu sichern, die Kontakt mit asbesthaltigen Materialien haben.

Die Nichtbachtung dieser Anwendungen kann zu Strafen führen.

Die legale Arbeit mit ausländischem Bauunternehmer

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